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		<title>4. Treffen 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kporten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 16:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guten Abend zusammen, Anbei unser kurzes Protokoll vom letzten Imker-Kurs. Gerne Änderungen vornehmen oder Ergänzungen;-) Sammlung von Pollen Honigbienen transportieren Blütenpollen an den sogenannten Pollenhöschen. Um den Pollen transportfähig zu machen, wird der Pollen mit etwas Nektar vermischt. Um den Pollen zu sammeln bzw. zu ernten, bringt der Imker eine &#8222;Pollenfalle&#8220; an. Hierbei handelt es [&#8230;]</p>
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<p>Guten Abend zusammen,</p>



<p>Anbei unser kurzes Protokoll vom letzten Imker-Kurs.</p>



<p>Gerne Änderungen vornehmen oder Ergänzungen;-)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sammlung von Pollen</h2>



<p>Honigbienen transportieren Blütenpollen an den sogenannten Pollenhöschen. Um den Pollen transportfähig zu machen, wird der Pollen mit etwas Nektar vermischt.</p>



<p>Um den Pollen zu sammeln bzw. zu ernten, bringt der Imker eine &#8222;Pollenfalle&#8220; an. Hierbei handelt es sich um ein Abstreifgitter dessen<br>Löcher groß genug sind um die Arbeiterinnen in den Stock zu lassen, aber so eng, dass der an den Höschen sitzende Pollen abfällt und in eine Schublade fällt.</p>



<p>Die Farbe des Pollen kann variieren von gelb über ocker bis braun und schwarz oder auch rot und bläulich/lila.<br>Der Pollen muss jeden Tag eingesammelt werden, damit er nicht beginnt zu schimmeln. Er wird gereinigt (z.B. von Staub oder Bienenteilen), eingefroren und getrocknet. Es ist sinnvoll die Schubladen mit dem Pollen zügig zu wechseln, um zu verhindern, dass die Bienen, die sich an der Rückwand vor dem Eingang zum Stock sammeln, gequetscht werden.</p>



<p>Blütenpollen gilt als Nahrungsergänzungsmittel, bei Sportlern, zur Stärkung der Abwehrkräfte aber auch bei Stress.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Refraktometer</h2>



<p>Zur Bestimmung des Wassergehaltes im Honig kann ein Refraktometer genutzt werden.</p>



<p>Laut Honigverordnung muss der Wassergehalt unter 20 % liegen, laut Deutschem Imkerverband und Bioland muss der Wassergehalt unter 18 % liegen. Bei höherem Wassergehalt besteht die Gefahr, dass der Honig zu gären beginnt. Um zu prüfen, ob der Honig in der Wabe erntereif ist, kann die sogenannte &#8222;Spitzprobe&#8220; durchgeführt werden: hierbei wird die Wabe waagerecht gehalten und ihr wird ein fester Stoß versetzt. Wenn der Honig noch aus der Wabe spritzt, ist er noch nicht erntereif. Die Bienen verdeckeln die Zellen mit Wachs wenn der Honig lagerfähig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablegerkontrolle</h2>



<p>Die Kontrolle der Ableger wird durchgeführt, um den Zustand des Ableger zu prüfen und zu kontrollieren, ob Brut in den Waben oder eine Königin vorhanden ist. Bei unserer Kontrolle war z.B. in einem Volk eine Königin frisch geschlüpft, konnte aber nicht gesichtet werden. Es war lediglich eine Weiselzelle vorhanden, die von innen geöffnet worden war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Varroa Behandlung</h2>



<p>Hier wurde eine Behandlung gegen die Varroamilbe mit Oxalsäure in Ablegern durchgeführt, die keine verdeckelte Brut aufweisen. Hierzu wurden die Waben von beiden Seiten eingesprüht um die vorhandenen Bienen mit der Säure zu benetzen und eventuell vorhandene Milben auf den Bienen zu reduzieren. Es wurde darauf geachtet die Königin nicht zu nass zu machen.</p>



<p>Zur Bekämpfung der Varroa ist neben dem Herausschneiden der Dhronenbrut auch die Verwendung von bestimmten organischen Säuren (z.B. Oxalsäure, Milchsäure und Ameisensäure) in der ökologischen Imkerei zugelassen.</p>



<p>Die Milbe der Varroa geht bevorzugt in die Drohnenbrut aber auch in Arbeiterinnen Zellen, die kurz vor der Verdeckelung stehen.<br>Die Kontrolle und Bekämpfung der Varroa-Milbe muss das ganze Jahr erfolgen und entsprechende Maßnahmen je nach Jahreszeit durchgeführt werden.</p>



<p>Viele Grüße aus Klüsserath</p>



<p>Bärbel &amp; Karin</p>
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		<title>Imkerkurs 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kporten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 16:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3.Treffen am Bienenstand am 24.05.2021 Das Heranziehen von Königinnen/Umlarven Beim letzten Treffen sind 20 Bienenmaden (2-3Tage alt) in Weiselnäpfchen umgelarvt und in ein Volk ohne Königin mit einem Zuchtrahmen hineingehängt worden. Das Volk, in das die Königinnen gehängt werden muss sich verweist fühlen, d.h. eine Zeit lang ohne Königin/ Weiselzelle und ohne Spielnäpfchen sein (sie [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">3.Treffen am Bienenstand am 24.05.2021</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Das Heranziehen von Königinnen/Umlarven</h3>



<p>Beim letzten Treffen sind 20 Bienenmaden (2-3Tage alt) in Weiselnäpfchen umgelarvt und in ein Volk ohne Königin mit einem Zuchtrahmen hineingehängt worden. Das Volk, in das die Königinnen gehängt werden muss sich verweist fühlen, d.h. eine Zeit lang ohne Königin/ Weiselzelle und ohne Spielnäpfchen sein (sie werden vorher entfernt).</p>



<p>(Imker holt mit einem Pinsel die Brutlarven aus den Waben)</p>



<p>Beim ersten Versuch wurden nur 3 Königinnen angenommen.<br>Beim 2. Versuch waren 19 Weiselzellen ausgebaut worden, so dass der Imker nach dem Verschließen um die Weiselzellen Schutzkäfige anbringen konnte.<br>(1.Versuch)</p>



<p>(2.Versuch)<br>Merkregel: 3, 5, 8, Königin gemacht<br>Die Königinnen brauchen nach den 3 Tagen Eistadium und 6 Tagen Larvenstadium nur 8 Tage während sie verdeckelt sind, um zu reifen. Daher mussten wir nach ca. 12-14 Tagen eingreifen, bevor die Königinnen geschlüpft sind. Die herangezogenen Königinnen in den Weiselnäpfchen müssen aus dem Zuchtrahmen gelöst und in ein Ablegervolk gehängt werden. Die Königin frisst sich selber frei.<br>(hat jemand ein Bild von den fertigen Weiselzellen mit und ohne Käfig gemacht?)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilden eines neuen Volkes</h3>



<p>Also wollten wir drei Ablegerkästen mit je 3Waben voller Bienen füllen. Dazu hatten wir einen Bienenkasten geöffnet, aus dem die Königin geschwärmt war. (Aus diesem Volk sind die restlichen Weiselzellen entfernt worden?)</p>



<p>(Bienenschwarm im Baum hängend)</p>



<p>Jeweils 3 Waben, vollhängend mit Bienen und Brut wurden entnommen und in die Ablegerkästen gehängt. Deckel aufgelegt, dann Nahrung (2 : 1 Zucker : Wasser) in die Vorrichtungen mit leeren Tetrapacks+Korken gegeben. Diese Lösung muss täglich kontrolliert und nachgefüllt werden, bis das neue Volk sich selber versorgen kann. Drei Weiselzellen mit Verschulungskäfigen wurden aus den Zuchtrahmen entnommen, dabei entdeckten wir, dass bereits eine der 19 Königinnen geschlüpft war. (Hätten die Weiselzellen keine Schutzkäfige gehabt, wären die restlichen Königinnen von dem Bienenvolk zerstört worden.) Die Käfige wurden entfernt und je eine Weiselzelle mit Hilfe der Zellenträger zwischen zwei Rahmen in die neuen Ableger gehängt. In den nächsten Stunden bzw. 1-2 Tagen schlüpft die Königin. Nach 6-9 Tagen wird die Königin zum Begattungsflug ausfliegen. Von da an legt sie selber Eier. Bis dahin sind in den Ablegervölkern viele Bienen aus den Brutwaben geschlüpft und machen somit Platz für die Eiablage der neuen Königin und dienen als neue Arbeiterinnen.</p>



<p>Je nachdem, wie warm es ist und wieviel Trachtangebot vorhanden ist, muss der Brutraum (wann?) erweitert werden/ in einen größeren Kasten wechseln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschiedene Anzuchtkästen:</h3>



<p>(Ablegerkasten für ein geschwärmtes Volk)</p>



<p>Am Anfang wurde uns anhand eines Bienenkastens mit 3 Einfluglöchern erklärt, wie man in einen Kasten 3 Ableger heranziehen kann. Klaus hatte einen Boden hergestellt, an dem sich ein Loch hinten mittig und vorne rechts und links befindet. Ein Bienenkasten wurde daraufgesetzt und zwei Trennwände eingefügt, die absolut dicht sein müssen, damit drei Volker voneinander getrennt darin leben können. Auch hier können also, wie bei den kleineren Ablegerkästen beschrieben, drei Brutwaben mit Bienen und einer neuen Königin in der Weiselzelle eingehängt werden. Diese Völker werden durch Futterteig versorgt. (Kann man auch Futtertaschen einhängen und nur 2 Waben mit Bienen?)</p>



<p>Auch eine zugekaufte bereits begattete Königin kann in einem Zusetzkäfig eingehängt werden. Nach drei Tagen, wenn das Volk sich an ihre Duftstoffe (Pheromone) gewöhnt hat, wird der Käfigverschluss so geöffnet, dass der Futterteig, der diesen verstopft, von den Bienen freigefressen werden kann und die Königin, die nun angenommen wird, mit ihrer Arbeit beginnen kann. Die Zuchtkönigin zieht nun ein Volk ihrer Zuchtqualitäten heran, denn die alten Bienen sterben, ebenso die alten Drohnen.</p>



<p>Die dritte Möglichkeit, die wir kennenlernten, nutzt man für schon geschlüpfte Königinnen, die noch nicht begattet sind. Ein großes Volk würde diese Königin sofort töten, da sie noch zu wenig Pheromone aussendet, daher wird eine kleine Menge Bienen in einen Einwabenkästchen oder einen Zuchtkasten mit drei Miniwaben geschüttet, nachdem man mit Wasser angefeuchtete Bienen von einer Wabe abgeklopft hat. Sie werden einmal feucht geschwenkt und dann mit einer Suppenkelle entnommen. Das ist genau die richtige Menge und die Bienenfliegen dem Imker nicht weg. Es ist auch die notwendige Feuchtigkeit, wenn die Königin zum Begatten verschickt werden soll. (Zur Begattung auf einer Begattungsstelle/Insel müssen zunächst noch die Drohnen ausgesiebt werden.) Bevor unsere schon geschlüpfte Königin zu ihrem neuen Volk krabbeln durfte, wurde sie noch markiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sammelbrutableger</h3>



<p>Nach dem Abschleudern (letzte Schleuderung des Jahres im Juli), wird die gesamte alte Brut mehrerer Völker in einem Turm von Bienenkästen (bis zu 5) übereinander gestapelt (ohne Königinnen natürlich – sie verbleibt mit dem Rest der Arbeiterbienen im alten Kasten). Jede Brutwabe wird in den alten Kasten abgeklopft und mit nur 10-20 Bienen in den Sammelbrutableger gehängt. In dieser warmen Jahreszeit benötigt die Brut nicht so viele Pflegebienen zum Wärmen und sie wärmen sich auch selber. Täglich schlüpfen sie. Im Sammelbrutableger wird die neue Brut 3 Wochen lang mit Oxalsäure oder Milchsäure mittels eines Verdampfers gegen Varroa behandelt. Die Varroamilben befinden sich zu 80% in der Brut und können so am effektivsten abgetötet werden, ohne dass der Rest des Volkes geschädigt wird. Die Königin legt weiterhin neue Brut in ausgebaute Waben oder werden sie noch von den Arbeiterinnen ausgebaut in neuen Waben? Durch einen Bierdeckeldocht in der Behandlungsflüssigkeit entweicht diese langsam aber kontinuierlich. (Warum werden diese Waben vom Rest des Volkes getrennt? &#8211; weil sie eine andere Art der Varroabekämpfung erhalten- der Rest des Volkes wird mit ? auf der Wabe von beiden Seiten eingesprüht?)</p>



<p>Der Sammelbrutableger wird immer mehr verkleinert, sobald die behandelte Brut geschlüpft ist, denn da keine Königin vorhanden ist, werden keine neuen Eier gelegt. Der Rest der Arbeiterinnen kann für ein neues Volk verwendet werden, oder die Bienen betteln sich bei anderen Bienenstöcken ein.</p>



<p>Regina und Alfons</p>
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